So helfen Eltern ihren Kindern ohne Druck bei den Hausaufgaben

Druck bei den Hausaufgaben

Die wenigsten Kinder haben regelmäßig Lust darauf, ihre Hausaufgaben zu erledigen und für anstehende Arbeiten zu lernen. Sie verabreden sich stattdessen lieber mit Freunden oder entspannen nach der Schule. Auch wenn diese Wünsche mitunter nachvollziehbar sind, sind Hausaufgaben besonders wichtig für Kinder. Das regelmäßige Bearbeiten der Aufgaben wirkt sich nämlich positiv auf die Fähigkeit zur Organisation und auf die Selbstständigkeit aus. Eltern sollten ihre Kinder deshalb unbedingt ermuntern, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dabei sollten sie jedoch möglichst wenig Druck ausüben, weil dies häufig gegenteilig wirkt und zu einer geringeren Motivation führt.

Ablenkungen unbedingt vermeiden

Wie auch Erwachsene, lassen sich Kinder schnell ablenken, wenn eine monotone oder generell eher langweilige Tätigkeit wie das Bearbeiten der Hausaufgaben ansteht.

Einer der größten Ablenkungsfaktoren ist dabei das Smartphone. Das gilt insbesondere deshalb, weil die ständig als gefordert wahrgenommene Verfügbarkeit und das regelmäßige Lesen von Nachrichten die Konzentration beeinträchtigen. Möchten Eltern diese Ablenkung bestmöglich reduzieren, sollte das Handy daher im Laufe der Hausaufgaben außerhalb der Sichtweite aufbewahrt werden. Auch als Motivation ist die Abgabe des Handys nutzbar, da sich das Kind auf sein Smartphone freuen kann, sobald seine Arbeit beendet ist.

Eltern sollten des Weiteren gemeinsam mit ihrem Kind überlegen, wann es sich am besten konzentrieren kann. Ist zum Beispiel das direkte Erledigen der Aufgaben nach der Schule oder eher eine Einheit am späten Nachmittag sinnvoll? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, damit sich berufstätige Eltern genug Zeit für ihr Kind nehmen, ist ein gutes Zeitmanagement unerlässlich. Den Ort, an dem gelernt wird, sollten Kinder ebenfalls selbst wählen (natürlich in einem sinnvollen und gesunden Rahmen), damit ein Gefühl von Eigenverantwortung entsteht. Das wiederum führt oftmals auch zu einer höheren Motivation.

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Arbeitsmaterialien richtig organisieren

Häufig gehen Arbeitsmaterialien wie Aufgabenblätter verloren oder werden im Schulranzen zerknickt. Damit alle Arbeitsmaterialien sofort auffindbar und gut lesbar sind, empfiehlt sich daher eine Digitalisierung dieser mittels PDFs. Somit haben Kinder jederzeit Zugriff auf die Aufgabenblätter und sie gehen nicht mehr einfach so verloren.

Eltern nutzen zum Beispiel Smallpdf-PDF-Tools, um PDFs zu erstellen und zu bearbeiten. Solche Programme ermöglichen auch das Hinzufügen von Kommentaren und die Markierung von Textstellen, was beim Lernen mit Kindern sehr hilfreich ist. Auch die Möglichkeit, PDF-Dateien jederzeit auszudrucken, sodass der Verlust von Aufgabenblättern kein Problem mehr ist, ist ein klarer Vorteil.

Die sinnvolle Integration von Pausen

Regelmäßige Pausen sind unerlässlich, um die einmal gewonnene Motivation der Kinder nicht zu gefährden. Dabei hat es sich als effektiv erwiesen, die Hausaufgaben- und Lernzeit in Blöcke aufzuteilen. So wissen Kinder genau, in welchen Phasen sie sich konzentrieren und in welchen Phasen sie sich entspannen dürfen.

Eingangs sind kurze Arbeitsphasen vorzuziehen, um das Kindergehirn nach einem bereits absolvierten Schultag nicht zu stark zu belasten. Außerdem ist es eine gute Idee, die jeweilige Tagesform des Kindes zu berücksichtigen. Pausen werden zum Beispiel durch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft aktiv gestaltet. Die Bewegung fördert dann auch die allgemeine Gesundheit und hilft, den Kopf frei zu bekommen, sodass das später wieder anstehende Lernen leichter fällt. Hierbei ist allerdings ausschlaggebend, dass die Pause nicht zu lang ausfällt, sonst ist es mitunter schwerer, wieder in die Arbeit zurückzufinden.

Redaktion
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